Das Igman Retreat
Ein großzügiges Haupthaus als Mittelpunkt — Empfang, Restaurant und Gemeinschaftsräume unter einem weiten Holzdach — dazu rund zwanzig einzelne Gästehütten, locker zwischen die Bäume gesetzt statt in gerodete Reihen. Ergänzt um einen Swimmingpool und einen Tennisplatz wird daraus ein Boutique-Naturresort statt eines privaten Hauses. Es ist derselbe schonende, baumerhaltende Ansatz wie bei der Öko-Lodge, nur in echtem Hotelmaßstab. Und die Geografie trägt das Konzept: Gäste stehen in zehn Minuten auf der Bjelašnica und in einer Stunde auf der Jahorina, raften vor dem Mittagessen bei Konjic auf der Neretva und erreichen Mostar, Neum oder Dubrovnik an einem Tag. Auf 3,512 Hektar ist Platz für all das — und zwischen jeder Hütte bleibt Wald. Neben dem Pool liegt ein kleiner Wellnessbereich — Sauna und Whirlpool — als zentraler Treffpunkt des Resorts. Die Hütten selbst wären moderne, effizient vorgefertigte Bauten, was die Arbeit vor Ort kurz hält und den Eingriff in die umstehenden Bäume gering. Und dazu, wie sich eine solche Anordnung mit dem Gelände verträgt: Das Grundstück gliedert sich von selbst in drei Zonen. Eine Waldzone bleibt, wie sie ist — stehender Wald, nichts gebaut. Eine zentrale Zone auf dem sanfteren Gelände trägt Haupthaus, Restaurant, Pool und Wellnessbereich. Und eine Panoramazone entlang der höher gelegenen Ränder nimmt die Gästehütten auf, jede zur Aussicht gedreht statt zur Nachbarhütte.